Diese Frage wird mir tatsächlich oft gestellt.

Lange Zeit habe ich darauf geantwortet, dass mir das Thema Spiritualität und Yoga durch meine Eltern schon früh vertraut war. Und das stimmt auch. Es war irgendwie immer ein Teil meines Lebens.

Aber das ist nicht die ganze Geschichte.

Yoga wurde in meinem Leben besonders wichtig, als ich schwanger wurde.

Ich durfte zwei bereichernde Hausgeburten erleben. Diese Erfahrungen waren ein großes Geschenk, das mich bis heute begleitet und nährt.

Sie haben mir auf eine ganz besondere Weise gezeigt, welche Kraft in uns Menschen liegt. Die Kraft unserer Intuition, wenn sie nicht durch Angst überlagert wird. Und die unglaubliche Intelligenz unseres Körpers, der seinen eigenen Weg kennt und uns so viel mehr trägt, als wir manchmal glauben.

Diese und andere Erfahrungen haben meinen Blick auf meinen Körper verändert. Sie haben mir gezeigt, dass unser Körper nicht etwas ist, das wir kontrollieren oder überwinden müssen, sondern etwas, mit dem wir in Verbindung treten dürfen.

Und dann kam etwas dazwischen…

“Sag mal Lea, wie bist Du eigentlich zum Yoga gekommen?”

Eigentlich mag ich den folgenden Begriff nicht besonders, weil er sich wie ein Etikett anfühlt und nicht wirklich beschreibt, was in dieser Zeit passiert ist. Aber vielleicht hilft er dabei, es einzuordnen. Ich hatte einen Mama-Burnout. Nichts ging mehr. Ich war davon überzeugt, verrückt zu werden. Ich hatte das Gefühl, jeden Moment umzufallen, auseinanderzufallen oder mich einfach aufzulösen.

Ich habe mich oft verurteilt und mich gefragt: Warum passiert mir das? Warum schaffe ich das nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe?Andere schaffen das doch auch. Heute weiß ich : Verurteilung hilft nicht.

Neben den wundervollen Menschen um mich herum, die mich unterstützt haben und denen ich so dankbar bin, hat Yoga mich gerettet. Yoga als mein Ankerpunkt, mein sicherer Hafen, der mich jedes Mal zurück holt. Das ist für mich das größte Geschenk, das Yoga mir bisher gemacht hat. Die Gewissheit, dass es immer einen Weg gibt. Einen Weg zurück zu mir. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute.

Für mich bedeutet Yoga nicht, perfekt zu sein oder eine Haltung möglichst weit und schön auszuführen. Es geht nicht um Leistung. Es geht darum, wieder zu spüren und zu entdecken. Den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen. Die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Und einen Raum zu schaffen, in dem alles sein darf, was gerade da ist.

Ganz egal, woher Du gerade kommst. Ganz egal, ob Du schon lange Yoga praktizierst oder gerade erst beginnst. Ganz egal, was Dein Körper oder Dein Leben gerade mitbringt. Es gibt einen Platz für Dich. Und wenn Du magst, gehen wir einen Teil Deines Weges gemeinsam.

Come as you are.

Wer bin ich, wenn ich nicht auf der Matte stehe?

Ich bin 1991 geboren, habe tschechische Wurzeln und Familie in Frankreich und bin Yogalehrerin aus tiefstem Herzen!

Neben Yoga und all dem was ich hier mache, bin ich Mama von zwei Kindern, lebe auf dem Land und liebe das!

Ich habe eine große Leidenschaft für alles Kreative, interessiere mich für Menschen und ihre Geschichten und beschäftige mich sehr viel mit persönlicher Weiterentwicklung. Sachbücher sind meine liebsten Bücher und ich liebe es, mir neues Wissen anzueignen, tief in Themen einzutauchen, genauso wie ich es liebe, auf laute (manchmal wilde) Konzerte zu gehen und mich vom Moment tragen zu lassen.

Ich reise gerne aber zu wenig und lebe seit meiner Kindheit, mit kurzer Unterbrechung, vegetarisch.

Ich hinterfrage viel, auch mich selbst und umgebe mich gern mit Menschen, die bereit sind, tiefer zu blicken. 

Small Talk fällt mir meistens eher schwer und ich bin auch ganz gerne mal allein.

Ursprünglich habe ich einen medizinischen Beruf erlernt und bis heute fasziniert mich alles, was die Anatomie des Körpers betrifft, genauso sehr wie die feinen, mentalen und emotionalen Ebenen, die unser Wohlbefinden ausmachen.

Ich bin ein Mensch voller Facetten, genau wie Du.

Wir sind nicht nur dies oder jenes, wir sind Vieles.

Wer bist Du?

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